Mitfiebern im Krimi-Salon

Kundinnen im Friseursalon lauschen einer LesungEin Besuch im Friseursalon ist häufig mit einer gewissen Spannung verbunden. Werde ich mit dem neuen Haarschnitt so aussehen, wie ich es mir vorgestellt habe? Steht mir der Farbton himbeersorbet wirklich? Lohnt sich eine Investition in Color-Melting-Strähnchen?

Im Lübecker Salon Martens trieben die Kundinnen am Mittwoch ganz andere Fragen um. Etwa: Hat die Eierverkäuferin auf dem Wochenmarkt wirklich über den Pizzaboten gelästert? An welchem Haus genau hängen diese mehrfach überklebten Klingelschilder? Und ist das Brolingviertel (gleich hier um die Ecke) ein gefährliches Pflaster?

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Eine Rolle spielen – Lesung am 11.12.

Karla Letterman und Brigitta Michel-Schwartze wollen eine Rolle spielenEine Rolle spielen – das wollen vermutlich die meisten von uns, sei es in der Familie, der WG, im Verein oder am Arbeitsplatz. Doch wenn sich alle in den Vordergrund drängen, stellt sich schnell die Frage: Was muss ich tun, um wahrgenommen zu werden? Muss ich dafür vielleicht eine Rolle spielen?

Ermittler:innen stellt sich die Frage mitunter ganz anders, nämlich: Muss ich eine Rolle spielen, um nicht (als ermittelnde Person) wahrgenommen zu werden?

Fragen wie diesen …

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Wie dekoriert man mystery-mäßig?

Dunkle, gehäkelte Blüten wirken mystery-mäßigDer Lübecker Mystery Month steht zwar noch nicht unmittelbar vor der Tür, denn er beginnt erst am 1. November. Dennoch machen wir uns bereits seit geraumer Zeit Gedanken über eine passende Deko.
Im Sommer habe ich begonnen, Blüten in fahlen und in dunklen Farben zu häkeln. Fahl, um die Assoziation an „Verbleichendes“ zu wecken. Dunkel, damit man an Verdorrtes, Vertrocknetes, Verwelktes, Vernachlässigtes denkt.
Blüten und Blätter füge ich jetzt zu einer Girlande zusammen. Und ich frage mich: Wie wird sie im Atelier am Hafen wirken? Wie fügt sie sich in die andere Dekoration ein? Wie wird sie zur Ausstellung passen? Ich bin sehr gespannt!

Die Krimi-Ecke im Rostocker Lokalradio

Als mir meine Autorenkollegin Henrietta Hartl zu Beginn des Sommers von ihrem neuen Krimi „Warnemünder Witwen“, berichtete, gestand ich ihr, dass ich noch nie in Warnemünde war.

„Das holen wir nach, du kommst mich besuchen!“, erwiderte sie spontan und schlug drei Termine zur Auswahl vor. „Dann sprechen wir auch über deine Bücher“, erklärte sie nachdrücklich – noch ahnte ich nicht, was das bedeuten sollte …

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